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<title>Eisstausee</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Eisstausee</span></h1>
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<p>Ein <b>Eisstausee</b>, auch <b>Glazialstausee</b> oder <b>Gletscherstausee</b>, ist ein See in einem <a href="Tal" title="Tal">Tal</a> oder Becken, der durch <a href="Gletscher" title="Gletscher">Gletscher</a> vorübergehend oder dauerhaft am Abfließen gehindert wird.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorkommen">Vorkommen</h2></div>
<p>Eisstauseen entstehen zumeist im unmittelbaren Vorfeld eines <a href="Gletscher" title="Gletscher">Gletschers</a> an dessen Rand. Sie können sich auch auf, in und unter einem Gletscher bilden. Eisstauseen unterhalb eines Gletschers bezeichnet man als <a href="Subglazialer_See" title="Subglazialer See">subglazial</a>. Aufgrund der größeren Dichte des Wassers gegenüber dem Eis sind sie recht stabil. Ein bekanntes Beispiel für einen subglazialen See ist der <a href="Wostoksee" title="Wostoksee">Wostoksee</a> in der <a href="Antarktis" title="Antarktis">Antarktis</a>.
</p><p>Eisstauseen finden sich in allen vergletscherten Gebieten der Erde. Im <a href="Himalaja" class="mw-redirect" title="Himalaja">Himalaja</a> gibt es mehrere Tausend Gletscherseen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Allein für <a href="Alaska" title="Alaska">Alaska</a> sind 750 Seen erfasst, eine Häufung von Eisstauseen findet sich in <a href="Sibirien" title="Sibirien">Sibirien</a>, und dort vor allem im <a href="Altai" title="Altai">Altaigebirge</a>.
Ein europäisches Beispiel für einen Eisstausee ist der <a href="M%C3%A4rjelensee" title="Märjelensee">Märjelensee</a> am <a href="Gro%C3%9Fer_Aletschgletscher" class="mw-redirect" title="Großer Aletschgletscher">Großen Aletschgletscher</a>, der Ende des 19.&nbsp;Jahrhunderts noch eine Seetiefe von 78&nbsp;m aufwies.
</p><p>Wesentlich weiter verbreitet waren Eisstauseen u.&nbsp;a. während der letzten <a href="Kaltzeit" title="Kaltzeit">Kaltzeiten</a> (Weichsel-Würm und Saale-Riß) im <a href="Pleistoz%C3%A4n" title="Pleistozän">Pleistozän</a>. Währenddessen erstreckte sich der <a href="Fennoskandischer_Eisschild" title="Fennoskandischer Eisschild">Fennoskandische Eisschild</a> (auch als Skandinavisches Inlandeis bezeichnet) zeitweise bis ins nördliche Mitteleuropa und auch die Alpen waren weiträumig vergletschert. Infolgedessen bildeten sich in Norddeutschland sowie auch im Alpenvorland (z. T. auch in den Alpen selbst) mehr oder weniger ausgedehnte Eisstauseen. Ihre Größe schwankte in weitem Rahmen und lag zwischen wenigen hundert Quadratmetern und mehreren tausend Quadratkilometern. Ein typisches Beispiel für einen sehr großen europäischen Eisstausee ist der <a href="Baltischer_Eisstausee" class="mw-redirect" title="Baltischer Eisstausee">Baltische Eisstausee</a>. Vor etwa 14.000 Jahren existierte auf dem Gebiet der heutigen <a href="Ostsee" title="Ostsee">Ostsee</a> ein riesiger Eisstausee vor dem 2–3&nbsp;km dicken <a href="Skandinavien" title="Skandinavien">skandinavischen</a> <a href="Inlandeis" class="mw-redirect" title="Inlandeis">Inlandeis</a> der <a href="Weichsel-Kaltzeit" title="Weichsel-Kaltzeit">Weichsel-Kaltzeit</a>.
Erst vor etwa 10.000 Jahren gab die abtauende Eisbarriere zwischen Weltmeer und Eisstausee die <a href="Mittelschwedische_Senke" title="Mittelschwedische Senke">Mittelschwedische Senke</a> frei, was den Baltischen Eisstausee zum Auslaufen brachte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ablagerungen">Ablagerungen</h2></div>

<p>Die Existenz von heute nicht mehr vorhandenen Eisstauseen lässt sich anhand von typischen Seeablagerungen nachweisen. Da das Wasser in Eisstauseen im Allgemeinen nicht oder nur sehr langsam fließt, bestehen die Ablagerungen von Eisstauseen meist aus feinkörnigen <a href="Sedimente_und_Sedimentgesteine" title="Sedimente und Sedimentgesteine">Sedimenten</a>, vor allem <a href="Tonminerale" title="Tonminerale">Ton</a> und <a href="Schluff" title="Schluff">Schluff</a>. Am Rande der Eisstauseen, vor allem an der Einmündung von Schmelzwasser in das Becken kommen aber auch Sande oder noch gröberes Material vor. Zum Teil bilden sich dort typische <a href="Flussdelta" title="Flussdelta">Deltas</a> aus. Aufgrund der saisonal schwankenden Schmelzwassermenge (fast nichts im Winter, sehr große Mengen im Sommer) wurde in den Sommermonaten viel und auch gröberes Material in die Seen eingetragen (Schluff). Im Winter konnte sich bei sehr ruhigen Verhältnissen hingegen sehr feines Material absetzen (Ton). Es entstanden so genannte <a href="B%C3%A4nderton" title="Bänderton">Bändertone</a> (<a href="Warve" title="Warve">Warventone</a>), die heute häufig die einzigen <a href="Indiz" title="Indiz">Indikatoren</a> für Eisstauseen in ehemals vergletscherten Gebieten sind. Die jahreszeitlich gesteuerte Ablagerung der Eisstauseesedimente ist die Ursache dafür, dass sie ein wertvolles Archiv für die Rekonstruktion der Klima- und Vereisungsgeschichte darstellen. Zum Beispiel ermöglichte die Auszählung der Bändertone des <a href="Baltischer_Eisstausee" class="mw-redirect" title="Baltischer Eisstausee">Baltischen Eisstausees</a> die genaue Rekonstruktion des Eisrückzuges in <a href="Skandinavien" title="Skandinavien">Skandinavien</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausbrüche"><span id="Ausbr.C3.BCche"></span>Ausbrüche</h2></div>
<p>Da Eisstauseen <a href="Episodisches_Gew%C3%A4sser" class="mw-redirect" title="Episodisches Gewässer">episodisch</a> oder auch <a href="Periodisches_Gew%C3%A4sser" class="mw-redirect" title="Periodisches Gewässer">periodisch</a> von schwankendem Wasserzulauf betroffen sind, kommt es immer wieder zum Überlaufen von Eisstauseen, die in Einzelfällen zu katastrophalen Eisstausee-Ausbrüchen führen, wenn die frei werdenden Wassermassen urplötzlich zu Tal schießen. Eine andere Entstehungsursache für Ausbrüche ist das Anheben des Gletschers durch das Schmelzwasser, wiederum auf Grund der Dichteunterschiede zwischen Eis und Wasser, sodass das Wasser unter dem Eis hindurchfließen kann. Die dabei entstehenden Hochwässer können kurzzeitig das Wasservolumen selbst großer Ströme der Erde um ein Mehrfaches überschreiten.
</p><p>Wegen der abgeschiedenen Lage der meisten Eisstauseen gibt es nur wenige Beschreibungen oder gar Fotos von solchen Ausbrüchen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausbruchsbeispiele_der_Gegenwart">Ausbruchsbeispiele der Gegenwart</h2></div>
<ul><li><a href="Lago_Argentino" title="Lago Argentino">Lago Argentino</a> in den südpatagonischen Anden
<ul><li>Vorstoß des <a href="Perito-Moreno-Gletscher" title="Perito-Moreno-Gletscher">Perito-Moreno-Gletschers</a>, der einen Teil der Zuflüsse aufstaute und eine Zweiteilung des Sees herbeiführte</li>
<li>Ausbruch in den 1950er Jahren mit einem Abfluss von 20.000&nbsp;m³ Wasser pro Sekunde über einen Zeitraum von einigen Stunden</li></ul></li></ul>
<ul><li><a href="Russell-Fjord" title="Russell-Fjord">Russell-Fjord</a> in Südalaska nahe dem Ort <a href="Yakutat" title="Yakutat">Yakutat</a>
<ul><li>Vorstoß des <a href="Hubbard-Gletscher" title="Hubbard-Gletscher">Hubbard-Gletschers</a>, der die Meeresbucht bei gelegentlichen plötzlichen Vorstößen abriegelt</li>
<li>Ausbrüche 1860 (Stauhöhe von 39&nbsp;m); 1986 (Stauhöhe 25&nbsp;m und Spitzenabfluss von 104.500&nbsp;m³/s); 2002 (Stauhöhe 18&nbsp;m und Spitzenabfluss von 54.000&nbsp;m³/s).</li></ul></li></ul>
<ul><li><a href="Gr%C3%ADmsv%C3%B6tn" title="Grímsvötn">Grímsvötn</a>-Seen in <a href="Island" title="Island">Island</a>
<ul><li>Abriegeln einer <a href="Senke_(Geomorphologie)" class="mw-redirect" title="Senke (Geomorphologie)">Depression</a> am Rand der <a href="Eiskappe" title="Eiskappe">Eiskappe</a> des <a href="Vatnaj%C3%B6kull" title="Vatnajökull">Vatnajökulls</a>.</li>
<li>Ausbruch 1996 durch Aktivitäten des <a href="Gr%C3%ADmsv%C3%B6tn" title="Grímsvötn">Grímsvötn</a>-<a href="Vulkan" title="Vulkan">Vulkans</a>, bei dem ein Teil des Eisschildes abbrach (Spitzenabfluss von 45.000&nbsp;m³/s, Freisetzung von 3,4 Mrd.&nbsp;m³ innerhalb von zwei Tagen)</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Folgen_von_Eisstausee-Ausbrüchen"><span id="Folgen_von_Eisstausee-Ausbr.C3.BCchen"></span>Folgen von Eisstausee-Ausbrüchen</h2></div>


<p>Das Überlaufen eines Eisstausees ist von ökonomischer Bedeutung, wenn menschliche Siedlungen, Industrien und Verkehrswege betroffen sind; und es ist von ökologischer Bedeutung, wenn zum Beispiel Meeresarme durch Gletscher blockiert werden, das Wasser hinter der Barriere aussüßt und Meeresströmungen verändert werden.
</p><p>Die ökologischen Auswirkungen können unter Umständen sogar zu global wirksamen Klimaveränderungen führen, wie die nachfolgenden Untersuchungen zeigen.
</p><p>Die mächtigste bekannte Überflutungswelle nach Auslaufen von Eisstauseen ereignete sich vor etwa 16.000 Jahren in Südsibirien im nördlichen <a href="Altai" title="Altai">Altai</a> im <a href="Flusssystem" title="Flusssystem">Flusssystem</a> des <a href="Ob" title="Ob">Ob</a>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihr gingen mehrere ähnliche Ereignisse wahrscheinlich etwas geringeren Ausmaßes nach Ende des letzten glazialen Maximums voraus.
</p><p>Während der letzten <a href="Eiszeitalter" title="Eiszeitalter">Eiszeit</a> hatte sich in <a href="Nordamerika" title="Nordamerika">Nordamerika</a> südlich des <a href="Laurentidischer_Eisschild" title="Laurentidischer Eisschild">Laurentidischen Eisschildes</a> ein Eisstausee gebildet, der als <a href="Lake_Agassiz" class="mw-redirect" title="Lake Agassiz">Lake Agassiz</a> bezeichnet wird, nach dem Mitentdecker des Phänomens der Eiszeiten. Dieser Eisstausee überdeckte vor etwa 9000 Jahren nördlich der heutigen <a href="Gro%C3%9Fe_Seen" title="Große Seen">Großen Seen</a> eine Fläche von rund 150.000&nbsp;km², etwa so groß wie <a href="Griechenland" title="Griechenland">Griechenland</a>.
</p><p>Anhand der Spuren damaliger abrupter Stausee-Ausbrüche lässt sich nachweisen, dass dieser Eisstausee neben den 'normalen' Abflüssen nach Süden, Westen und Nordosten gelegentlich auch abrupte Ausbrüche in Richtung Nordosten zum <a href="Nordatlantik" title="Nordatlantik">Nordatlantik</a> hin hatte. Wissenschaftliche Berechnungen gehen von Abflüssen aus, die kurzfristig 5.200.000&nbsp;m³/s betragen haben, bei denen bis zu 160.000&nbsp;km³ Wasser freigesetzt worden sind. Es ist davon auszugehen, dass sich damals das frei werdende Süßwasser auf Grund seiner geringeren Dichte über die Salzwasserströmungen der Meeresoberfläche gelegt und so die globale <a href="Thermohalin" title="Thermohalin">thermohaline</a> Zirkulation des Meereswassers markant verändert hat. Als Folge wird eine zeitweilige Unterbrechung des <a href="Golfstrom" title="Golfstrom">Golfstromes</a> vermutet, der sonst dem nördlichen Europa durch seine Warmwasserströmung ein mildes Klima beschert, mit einer Abkühlung und Kälterückschlägen wie zum Beispiel zur <a href="J%C3%BCngere_Dryas" class="mw-redirect" title="Jüngere Dryas">jüngeren Dryaszeit</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Lech_dl_Dragon" title="Lech dl Dragon">Lech dl Dragon</a> Gletschersee in den <a href="Dolomiten" title="Dolomiten">Dolomiten</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="J%C3%BCrgen_Herget" title="Jürgen Herget">Jürgen Herget</a>: <i>Eisstausee-Ausbrüche – Ursache für katastrophale Hochwasser.</i> In: <a href="Geographische_Rundschau" title="Geographische Rundschau">Geographische Rundschau</a>, 2/2003, S.&nbsp;14–20</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ak.water.usgs.gov/glaciology/hubbard">Ausbruch Russell-Fjord 2002 (engl.)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://science.orf.at/stories/2975101/"><i>Gletscherseen in Tibet bedrohen Menschenleben.</i></a> In: <i><a href="Orf.at" class="mw-redirect" title="Orf.at">science.orf.at</a>.</i> 10.&nbsp;April 2019,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9.&nbsp;Mai 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AEisstausee&amp;rft.title=Gletscherseen+in+Tibet+bedrohen+Menschenleben&amp;rft.description=Gletscherseen+in+Tibet+bedrohen+Menschenleben&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fscience.orf.at%2Fstories%2F2975101%2F&amp;rft.date=2019-04-10">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Victor_R._Baker" title="Victor R. Baker">V. R. Baker</a>: <i>Global Late Quaternary Fluvial Paleohydrology: With Special Emphasis on Paleofloods and Megafloods.</i> (<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fice.tsu.ru%2Ffiles%2Fpaul%2Ffiles%2FFluvPaleoChapter.pdf">Originals</a></span> vom 5. November 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://ice.tsu.ru/files/paul/files/FluvPaleoChapter.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://ice.tsu.ru/files/paul/files/FluvPaleoChapter.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/ice.tsu.ru</span>) In: John F. Shroder (ed.): <i>Treatise on Geomorphology.</i> Band 9: <i>Fluvial geomorphology.</i> Elsevier, Amsterdam 2013, S. 511–527.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Keenan Lee: <i>The Altai Flood.</i> Auf: <i>geology.mines.edu</i> vom 4. Oktober 2004 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110811034839/http://geology.mines.edu/faculty/Klee/AltaiFlood.pdf">PDF-Datei</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 11. August 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)).</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Alexei_N._Rudoy" class="mw-redirect" title="Alexei N. Rudoy">Alexei N. Rudoy</a>: <i>Glacier-dammed lakes and geological work of glacial superfloods in the Late Pleistocene, Southern Siberia, Altai Mountains.</i> In: <i><a href="Quaternary_International" title="Quaternary International">Quaternary International</a>.</i> Bd. 87, Nr. 1, Januar 2002, S. 119–140, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1016/S1040-6182%2801%2900066-0">10.1016/S1040-6182(01)00066-0</a></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexei N Rudoy, V. R. Baker: <i>Sedimentary effects of cataclysmic late Pleistocene glacial outburst flooding, Altay Mountains, Siberia.</i> In: <i>Sedimentary Geology.</i> Bd. 85, Nr. 1–4, Mai 1993, S. 53–62, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1016/0037-0738%2893%2990075-G">10.1016/0037-0738(93)90075-G</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.researchgate.net/profile/Alexei_Rudoy/publication/222390928_Sedimentary_effects_of_cataclysmic_late_Pleistocene_glacial_outburst_flooding_Altay_Mountains_Siberia/file/60b7d51ab58013dc9b.pdf?origin=publication_detail">Volltext online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Victor R. Baker, Gerardo Benito, Alexey N. Rudoy: <i>Paleohydrology of late Pleistocene superflooding, Altai Mountains, Siberia.</i> In: <i>Science.</i> 15. Januar 1993, Bd. 259, S. 348–352 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.researchgate.net/publication/6008987_Paleohydrology_of_late_pleistocene_superflooding_altay_mountains_siberia/file/9c96051ab5adeb7aa4.pdf">PDF-Datei</a>).</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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